DIE ERSTEN 50 JAHRE

Die Ankunft der aus Deutschland stammenden Schwestern Caritas und Gertrudis am denkwürdigen 22. Januar 1936 markiert den Gründungsbeginn der Schule “Santa Ursula” in Lima. Am 1. April desselben Jahres schon nimmt die Schule mit sechs Schwestern, einer Postulantin und 84 Schülerinnen im Kindergarten und den ersten vier Grundschuljahren ihre Tätigkeit in der Avenida Arequipa 1110 auf.

Die Schülerschaft beginnt zu wachsen, woraus sich schon bald die Notwendigkeit ergibt weitere Häuser anzumieten. Im Jahr 1939 besteht die Schule aus 349 Schülerinnen, 16 Internatsschülerinnen und 23 Schwestern und ein neues und angemesseneres Haus zu finden wird immer dringender.

Am 21. Oktober 1939 wird der Grundstein des heutigen Sitzes in San Isidro gelegt und am 8.Juni 1941 wird die Schule vom damaligen Präsidenten Manuel Prado Ugarteche eingeweiht. 4 Jahre später wird mit dem Bau der neuen Schulkapelle begonnen und das von Prof. Adolfo Winternitz in Mosaik geschaffene Bildnis der Schutzpatronin Jungfrau Maria wird über dem Altar angebracht. Das neue Auditorium entsteht im Jahr 1961 und wird bald zu einem kulturellen Vorbild für die Stadt Lima.

Im Jahr 1951 führt der Ursulinenorden in Miramar im Stadtviertel San Miguel Religionsunterricht ein und initiiert dort Hilfsprojekte für Kinder. Im Jahr 1958 wird die Schule „San José“ eingeweiht und von diesem Zeitpunkt an liegt dort der Schwerpunkt der Sozialarbeit der Ursulinen in Lima.

Madre Elisabeth Hanfland wird im Jahr 1986 zum zweiten Mal zur Schuldirektorin ernannt. Sie setzt sich erneut für die Kunst ein und stellt schülerorientiertes Lernen in den Vordergrund.

Im selben Jahr feiert man unter der Leitung der Direktorin Madre Elisabeth das goldene Gründungsjubiläum – 50 Jahre Santa Ursula - mit einer eindrucksvollen Aufführung im Auditorium mit dem Titel „La Historia del Corazón“ („Die Geschichte des Herzens“).

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